Artikel, Analysen, Berichte von RONALD BARAZON in "Der Volkswirt"


 
 
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DerVolkswirt 2017 02


Die wahren Kosten des frühen Pensionsantritts 

In der Politik stellt eine Frage alles andere in den Schatten: Wie werden die Rentner entscheiden? Und so werden alle Ankündigungen vermieden, die die Rentner verärgern könnten. Das ist nicht verwunderlich: Fast jeder zweite Wähler ist entweder bereits Pensionist oder geht in absehbarer Zeit in Pension. Die Schonung der Rentner gefährdet aber letztlich die Renten. ..
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EU-Datenschutz: Modernes Marketing wird behindert  

Die „Datenschutz-Grundverordnung“ vom April 2016, die ab Mai 2018 in der gesamten EU gilt, macht die Verwendung von Daten für die Unternehmen schwer bis unmöglich, wodurch sich eine extreme Bremse für die europäische Wirtschaft ergibt: Sämtliche personenbezogenen Daten dürfen von Firmen nur verwendet werden, wenn vorweg die Betroffenen ihre Einwilligung geben. Dieser Grundsatz bestand schon bisher, wird aber durch die neue Verordnung verschärft. Bei Verletzungen sind Strafen bis zu 20 Mio. Euro vorgesehen. Auch muss in jedem Mitgliedstaat eine Aufsichtsbehörde tätig sein, die für die Durchsetzung der Bestimmungen sorgt. ..
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Bankenunion: Die EU plädiert für den Verkauf von Krediten im Bündel  

Beim EU-Gipfel Ende Mai wurde – nicht zum ersten Mal – ein Instrument propagiert, das neue Finanzierungsquellen für kleine und mittlere Unternehmen sowie für private Haushalte eröffnen soll: Die Banken würden Kredite bündeln und als Pakete im Rahmen von Anleihen an Investoren verkaufen. Dadurch ergäbe sich Spielraum für neue Kredite. Das Konzept will die EU im Rahmen der „Kapitalmarktunion“ realisieren. Man erinnert sich: Dieses vor allem von US-Banken eingesetzte Instrument war einer der Auslöser der Finanzkrise 2008...
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Der BREXIT sollte eine Reform des EU-Budgets auslösen 

Der Ausfall des Zahlers Großbritannien erschüttert die Fundamente des EU-Budgets. Die verbleibenden Zahler wollen ihre Beiträge nicht erhöhen, die Empfänger der EU-Milliarden wollen auf die Gelder nicht verzichten. Somit steht das gesamte EU-Budget auf dem Prüfstand und da handelt es sich um die eindrucksvolle Summe von über 160 Mrd. Euro im Jahr. Eine grundlegende Reform zeichnet sich aber nicht ab...
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Pflege: Teure Wahlgeschenke statt konstruktiver Politik 

Die in den letzten Zügen liegende Regierung von SPÖ und ÖVP hat mit Unterstützung eines Teils der Opposition den Pflege-Regress abgeschafft. In letzter Minute vor der Auflösung des Nationalrats und der Abhaltung von Neuwahlen, kurzum, ein Wahlgeschenk...
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DerVolkswirt 2017 01


Aus Hilflosigkeit zurück zu „links“ und „rechts“ 

Die Populisten profitieren von der weit verbreiteten Unzufriedenheit. Somit müssten die Ursachen der Unzufriedenheit analysiert und Möglichkeiten der Beseitigung untersucht werden. Davon ist wenig zu beobachten. Die Antworten lauten: „Es ist doch alles nicht so schlecht, seid nicht unzufrieden!“ Oder: „Es ist alles schlecht wegen der Rechten, also entdecken wir den Marxismus neu!“ Oder: „Es ist alles schlecht wegen der Linken, also betreiben wir Neo-Liberalismus!“ Oder: „Die Globalisierung ist an allem schuld, machen wir die Grenzen dicht. Protektionismus ist angesagt!“ ..
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Globalisierung: Chinas Löhne steigen auf Europa-Niveau 

Der jüngste Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation ILO zeigt eine dramatische Entwicklung auf: Die Löhne in China wurden zuletzt um 100 Prozent angehoben, in Indien um 60 Prozent, in den anderen Billiglohnländern um 20 bis 40 Prozent. Die Einkommen der Arbeitnehmer in China nähern sich dem Niveau, das in den schwächeren europäischen Volkswirtschaften üblich ist. Dies gilt nicht nur für die ehemals kommunistischen Staaten in Osteuropa. Portugal und in besonders großem Ausmaß Griechenland haben in den vergangenen Jahren einen dramatischen Rückgang der Reallöhne hinnehmen müssen...
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Die Amerikaner auf der Suche nach dem „American Dream“ 

Die vermutlich meistgestellte Frage in den vergangenen Wochen lautete: Wie konnten die Amerikaner Donald Trump zum Präsidenten machen? Es gibt einige einfache Antworten: Die Amerikaner haben Trump nicht gewählt, Hillary Clinton bekam um 2,9 Millionen Stimmen mehr. Trump profitierte vom Wahlsystem. In den USA ist nicht jede Stimme gleich viel wert, in manchen Staaten braucht man zwei bis drei Mal so viel Wähler für das gleiche Resultat. Außerdem: Hillary Clinton ist nicht sehr beliebt, auch nicht bei ihren demokratischen Parteifreunden. Nur: Die einfachen Antworten genügen nicht. Donald Trump hat gewonnen, warum?..
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Juncker: Fünf Varianten für den Untergang der EU 

Fünf Varianten, wie sich die EU in Zukunft entwickeln könnte, hat der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, formuliert. Jede Variante stellt eine Bankrotterklärung dar. Die Perspektiven entsprechen den Diskussionen, die an Stammtischen geführt werden, berücksichtigen also scheinbar die Kritik, die EU sei zu wenig bürgernah. Juncker hat sich auch prompt vor dem EU-Parlament mit einem Kraftausdruck darüber empört, dass man seinen Weg zu den Menschen nicht würdige. Der Präsident der Kommission sollte wissen, dass an den Stammtischen nicht die große Weisheit herrscht. Die EU kann nur überzeugen, wenn sie funktioniert...
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Schulautonomie unter der Knute von Agenten der Regierung 

Die österreichische Bundesregierung lässt sich seit Monaten für eine Reform der Schulen feiern, die in Wahrheit nicht angestrebt wird: Verkündet wird, dass die einzelnen Schulen mehr Autonomie bekommen, dass die Direktoren in Zukunft eigenständig gestalten können...
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DerVolkswirt 2016 04


Lesen bereits im Alter von drei Jahren 

Das große Thema der Bildungspolitik lautet: Viele Kinder können mit zehn Jahren noch nicht Sinn erfassend lesen. So mancher Experte, so manche Expertin erklären, dass Kinder erst mit fünf oder sechs Jahren „die nötigen neuronalen Verbindungen im Gehirn gebildet haben, die ihnen ermöglichen, gedruckte Buchstaben zu entschlüsseln und sie zu Wörtern zusammenzusetzen“. Zahlreiche Eltern verbinden Lesen mit dem Verlust des Kindseins, das so lange wie möglich dauern soll. Hier sei erklärt: All das ist blanker Unsinn..
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Industrie 4.0: Die enormen Chancen für den Arbeitsmarkt 

Die Propheten des Untergangs haben wieder Hochsaison. Die These lautet: die Digitalisierung, die Industrie 4.0, das Internet der Dinge, der 3D-Drucker, also die aktuelle, industrielle Revolution werde jeden zweiten Arbeitsplatz vernichten und eine Massenarbeitslosigkeit auslösen. Derartige Ankündigungen begleiten jede Neuerung und erweisen sich stets als falsch. Auch wenn die Künder der Katastrophe erklären, diesmal sei tatsächlich alles anders. Industrie 4.0 wird einen enormen Zuwachs an Arbeitsplätzen schaffen und dies wäre schon jetzt zu spüren, würden nicht Gewerkschafter, Politiker und einfallslose Manager bremsen...
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Die Europäische Zentralbank wurde zur Gefahr für den Euro 

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, wird gerne als Retter des Euro bezeichnet, weil er in heiklen Phasen Milliarden bereitstellt. Tatsächlich entsprechen diese Aktionen der Ausgabe von Drogen an einen Patienten, der bei entsprechender Disziplin geheilt werden könnte, aber durch das Kokain in eine unheilvolle Scheinwelt versetzt wird. Ohne die Geldspritzen der EZB wären die EURO-Staaten endlich zu Reformen gezwungen, weil die Bürger noch höhere Steuern und Abgaben nicht akzeptieren und die Anleger die offenbar endlos wachsenden Schulden auf Dauer nicht finanzieren...
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Die EU-Bankpolitik ist in der Realität angekommen 

Von der Ankündigung, die Steuerzahler werden bei Banken-Pleiten nicht mehr zur Kasse gebeten, bleibt nichts übrig. Der italienische Staat musste die Krisenbank Monte dei Paschi mit einer Kapitalspritze von 5 Milliarden Euro retten, um einen Run der Sparer und Anleger auf alle Banken zu verhindern. Die Entscheidung ist falsch, aber als Feuerwehr-Aktion unvermeidbar, weil Italien wie alle EURO-Länder in dem Regel-System der EU gefangen ist: Absurde Vorschriften treiben die Banken und mit ihnen die gesamte, europäische Wirtschaft in eine dramatische Krise...
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Der Staat unter dem Motto „Es ist noch einmal gut gegangen“ 

Österreich lebt derzeit nach dem Motto „Es ist noch einmal gut gegangen“. Die äußere Erscheinungsform dieser sonderbaren Staatsphilosophie zeigt sich immer wieder am Wahlverhalten...
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DerVolkswirt 2016 03


Das amerikanische Paradoxon. Von Ronald Barazon 

Der Sieg des Populisten Donald Trump in den USA ließe sich mit europäischen Maßstäben leicht erklären: Die Politik ist unfähig, Probleme zu lösen. In den Unternehmen sorgt der technologische Umbruch für Spannungen, Orientierungslosigkeit und Kündigungen. Somit Frust in allen Bereichen und in der Folge die Stärkung jener Politiker, die protestieren, also den allgemeinen Unmut artikulieren. Nur: Dieses Erklärungsmuster passt nicht für die USA...
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Die Zinspolitik ruiniert die richtigen Vorsorgemaßnahmen 

In Deutschland wurden in den 2000er Jahren die richtigen Vorsorgemaßnahmen ergriffen. Die Regierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder, SPD, bekannte sich zum Drei-Säulen-Prinzip und trug mit Förderungen und steuerlichen Maßnahmen zur Umsetzung bei: Die Kombination der umlagen-finanzierten Pensionen über die Sozialversicherung mit den kapital-gedeckten Instrumenten der betrieblichen und der persönlichen Vorsorge sollte eine krisenfeste Altersvorsorge ermöglichen. Zumindest ergibt sich dieser Schluss bei logischer Überlegung. Die aktuelle Praxis sieht anders aus: Die Niedrig-, Null- und Minuszinsenpolitik treibt die kapital-gedeckten Angebote in die Krise. Die Pensionen der Sozialversicherung sorgen in einem Drei-Säulen-System aber nur für einen geringen Ersatz des Aktiveinkommens. Deutschland wird nun gleichsam für die vernünftige Politik bestraft..
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Der Run auf die Saudi-Anleihen zeigt die Schwächen der Anleger 

Saudi-Arabien ist durch den Absturz der Ölpreise von 140 auf 50 Dollar in eine dramatische Krise geraten. Die Anleger nehmen diesen Umstand weltweit nicht zur Kenntnis und bemühen sich, Milliarden in dem Land zu platzieren. Man hat aus den Erfahrungen mit Griechenland nichts gelernt: Bei Griechenland verließ man sich darauf, dass ein Staat nicht untergeht und dass vor allem ein Euro-Land nicht fallen gelassen wird. Jetzt lässt man sich vom Ölreichtum Saudi-Arabiens blenden und beachtet nicht die tatsächlichen Umstände...
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Das „System“ Frankreich schadet Europa 

Frankreich, die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU, leidet unter enormen Problemen, Probleme die Auswirkungen auf ganz Europa haben: Geringes Wachstum, fast 10 Prozent Arbeitslosigkeit, Staatsschulden, die sich der 100-Prozent-Marke nähern, über 30 Mrd. Euro Leistungsbilanzdefizit. Lösungen können nur umfassende Reformen bringen, die aber auf enormen Widerstand stoßen...
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Minuszinsen für Einleger! Also Pluszinsen für Kreditnehmer? 

In Feldkirch ist ein Richter der eigenartigen Logik der Finanzpolitik gefolgt: Nachdem nun Einleger den Banken Zinsen zahlen und nicht umgekehrt, kann es nur eine Konsequenz geben, die Banken zahlen den Kreditnehmern Zinsen. ..
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