Artikel, Analysen, Berichte von RONALD BARAZON in der "Versicherungsrundschau"


 
 
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Versicherungsrundschau

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Versicherungsrundschau 2017 06


Kärntner Landesversicherung: Vom reinen Geldersatz zur umfassenden Dienstleistung 

Interview mit Direktor Mag. Gerhard Schöffmann, Sprecher des Vorstands der Kärntner Landesversicherung a. G.

VR: Die Kärntner Landesversicherung versteht sich als Versicherer der Region. Wie kann man das näher illustrieren?

Schöffmann: In der Landwirtschaft und bei der Eigenheim- und Haushaltsversicherung sind wir in Kärnten mit großem Abstand Marktführer. Das gilt seit Generationen, das Unternehmen wurde be­reits 1890 als Kärntner Landesbrandschaden-Versicherung in erster Linie zur Abdeckung der Risiken in der Landwirtschaft gegründet. Am Volumen ge­messen liegt die Kfz-Sparte an erster Stelle...
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Die Zukunft von ELGA: Ein königlicher Leibarzt für alle 

Interview mit DI Dr. Günter Rauchegger, MBA, Geschäftsführer der ELGA GmbH

VR: Wie kann man die aktuelle Situation von ELGA charakterisieren?

Rauchegger: ELGA ist ein stark Innovation treibendes Thema. ELGA ist seit gut eineinhalb Jahren in Betrieb und hat, was die elektronische Datenverarbeitung im Gesundheitswesen betrifft, eine Vielzahl von Ideen ausgelöst, die verwirklicht werden sollen. Wir stehen generell im Gesundheitswesen an einer Schwelle, von der die Innovation losbricht, und diese Entwicklung wird nicht zuletzt durch ELGA initiiert...
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Versicherungsrundschau 2017 05


Durch Solvency II wurden die Versicherungen noch stress-resistenter 

Ein Gespräch über Solvency II in der Praxis mit Mag. Christiane Riel-Kinzer, Grazer Wechselseitige Versicherung AG, DI Andrea Kolassa, MSc, Wiener ­Städtische Versicherung AG VIG, Mag. Kurt Svoboda, Uniqa Insurance Group AG, Mag. Klaus Wallner, Generali Versicherung AG ..
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WHO: Die Resistenz gegen Antibiotika wird zum ­zentralen Problem des Gesundheitswesens 

Bei der diesjährigen Tagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Ende Mai in Genf wurde das Problem der Resistenz gegen Antibiotika und andere anti-mikrobielle Mittel in den Vordergrund gestellt. Die Entwicklung wird als derart kritisch eingestuft, dass bereits die UNO-Generalversammlung im Herbst 2016 mit dem Thema befasst wurde. Bisher hat die WHO nur drei Bereiche – HIV, Ebola und nicht übertragbare Krankheiten – auf diese Ebene gehoben. Belastet sind alle Bereiche der Medizin, da ohne Antibiotika die meisten schweren Krankheiten nicht behandelt werden können und viele Operationen unmöglich sind. Im Mai wurde nun in Genf eine eigene Resolution verabschiedet, die sich mit den dramatischen Folgen speziell für die Sepsis-Behandlung befasst...
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Versicherungsrundschau 2017 04


2016 kam es zu einer ­Verdoppelung der Schäden aus Naturkatastrophen auf 175 Mrd. US-Dollar 

Ungenügende Versicherungsdeckung als Hauptproblem

Übereinstimmend berichten die beiden größten Rückversicherer, Munich Re und Swiss Re, dass 2016 – nach einigen verhältnismäßig ruhigeren Jahren – die Schäden im Gefolge von Naturkatastrophen wieder stark angestiegen sind. Etwa 11.000 Menschen verloren ihr Leben. Die Schäden waren mit 175 Mrd. Dollar fast doppelt so hoch wie 2015 mit 94 Mrd. USD.
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TIROLER VERSICHERUNG: Mit großem Aufwand wurden die Folgen praxisferner Vorschriften bewältigt 

Interview mit Dr. Walter Schieferer, Vorstandsvorsitzender der TIROLER VERSICHERUNG V.a.G.

Verträge mit Naturkatastrophen­-deckungen wurden umgestellt

VR: Bei unserem letzten Interview haben Sie über die Problematik der Naturkatastrophen-Regelung unter Solvency II berichtet. Konnte diese Frage gelöst werden?

Schieferer: Im Rahmen der Regelwerke, nein. Teil des Standardmodells unter Solvency II ist ja auch die Modellierung von Schäden durch Naturkatastrophen, wo anhand differenzierter Parameter in sogenannten Cresta-Zonen das Eigenmittelerfordernis für ein 200-jähriges Er­eignis zu kalkulieren ist. Die fehlerhafte Kalibrierung in diesem Modell verzerrt unsere Risikosituation völlig. In Vorarlberg gibt es ähnliche Besonderheiten. In Lindau wird nur ein Bruchteil des möglichen Schadenpotentials ausgewiesen, das in Bregenz zu kalkulieren ist, obwohl die beiden Städte nahe beieinander liegen, zwischen den beiden kein Berg steht und auch sonst keine klimatische Unterscheidung festgestellt werden kann. Es war bislang nicht möglich, eine Korrektur dieser Regeln zu erreichen...
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Primärversorgung: Der Gesetzesentwurf der Regierung 

Die seit längerem diskutierte Errichtung von Primärversorgungseinrichtungen soll nun in ein konkretes Stadium treten. Das Gesundheitsministerium hat den Entwurf eines Rahmengesetzes vorgelegt, in dem die Voraussetzungen für die Gründung präzisiert und die Bedingungen für die Führung und Finanzierung konkretisiert werden. Entsprechende Initiativen in der Vergangenheit sind auf den Widerstand der Ärzte gestoßen und wurden in der Folge nicht umgesetzt. Die neue Vorlage wird von den Ärzten im Wesentlichen positiv beurteilt...
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Versicherungsrundschau 2017 03


Qualitätssicherung: In der Schweiz wird der Druck auf die Arztpraxen stärker 

In der Schweizer Öffentlichkeit wurde in jüngster Zeit der Unmut über den Umgang der Ärzte mit Kritik deutlich lauter. Der Ruf nach einer stärkeren Qualitätskontrolle der Praxen ist nicht mehr zu überhören, Regierung und Parlament arbeiten aktuell an einer Verschärfung der gesetzlichen Regelungen. Um der Bewegung zu begegnen, entschlossen sich die Berufsvereinigungen im vergangenen Jahr zur Formulierung einer freiwilligen „Qualitäts-Charta“, die Ende Oktober auch von einer großen Zahl von Ärzte-Organisationen und Dachverbänden unterschrieben wurde. Während die Schaffung einer unabhängigen Qualitätskontrolle unter staatlicher Aufsicht zur Debatte steht, verteidigen die Berufsverbände die Zuständigkeit der Ärzte...
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Versicherungsrundschau 2017 0102


Elisabeth Stadler: Die Übernahme von ­Risiken ist die zentrale Aufgabe der Versicherung 

Interview mit Prof. Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group AG

Die VIG fährt erfolgreich eine ­Mehrmarkenstrategie

Die VIG gehört heute zu den großen, europäischen Versicherungen. Wie definiert man die Rolle der Vorstandsvorsitzenden der Holding?

Einen Konzern zu leiten, der aus 50 Gesellschaften in 25 Ländern be­steht und an der Börse notiert, ist eine sehr schöne Aufgabe, eine sehr große Aufgabe, aber natürlich auch eine Herausforderung. Worum geht es als CEO einer so großen Versicherungsgruppe? Es geht vorwiegend um die strategische Ausrichtung. Wie positionieren wir die Gruppe? Wie steuern wir die Gruppe? Wir fahren eine Mehrmarkenstrategie, unsere Gesellschaften haben sehr viel Freiraum und sollen möglichst frei agieren, um den Anforderungen der Kunden in ihren Märkten bestmöglich zu entsprechen. Wir sind aber auch ein Konzern und so ist es als Holding einfach notwendig, viele Informationen zu haben, diese zu bündeln und Benchmarks zu entwickeln...
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Die kapitalgedeckten ­Vorsorge-Instrumente ­sorgen für eine gerechtere Verteilung der Lasten 

Interview mit Mag. Josef Adelmann, Vorstandsvorsitzender der ERGO Versicherung AG

Die Lebensversicherung wird es immer geben müssen

Versicherungsrundschau: Wie sehen Sie die Zukunft der Lebensversicherung?

Adelmann: Nachdem ich ein begeisterter, ein leidenschaftlicher Lebensversicherer bin, ist das die Frage, die mich am meisten bewegt. Gehen wir von der Bedarfssituation aus. Ein Produkt hat dann eine Existenzberechtigung, wenn es einen Bedarf trifft. Lebensversicherer haben eine Kernkompetenz und das ist das Organisieren und Verwalten von Risiko-Gemeinschaften. Die Risiken sind vielfältig. Es kann das Ablebens-Risiko im Vordergrund stehen oder das Renten-Risiko, bei dem die Langlebigkeit eine entscheidende Rolle spielt, oder beispielsweise das Berufsunfähigkeits-Risiko. Nachdem alle diese Risiken in Zukunft genauso vorhanden sein werden wie in der Vergangenheit und in der Gegenwart, wird es die Lebensversicherung immer geben, immer geben müssen...
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Deutschland: Die Qualitätssicherung in den Arztpraxen wird ausgebaut 

Die Qualitätssicherung in der Medizin umfasst neben der Kontrolle der Krankenhäuser immer stärker auch die Arztpraxen. Deutlich kommt diese Tendenz in der seit November 2016 in Deutschland geltenden Qualitäts-Management-Richtlinie zum Ausdruck: Im Titel der Richtlinie wird der niedergelassene Bereich vor den Spitälern angesprochen. Die Umsetzung der Maßnahmen in den Ordinationen liegt bei den Organisationen der Ärzte, die Richtlinie wurde vom G-BA, dem Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen ausgegeben, die gesetzliche Grundlage ist im Sozialgesetzbuch Fünftes Buch verankert...
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